15 Nov 2013

Was bringt das neue Google-Update „Hummingbird“ wirklich?

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Wie bereits angekündigt, ist das neue Google-Update „Hummingbird“ erschienen. Die größte Neuerung, die das Update bringt, ist, dass Suchanfragen nicht mehr als Stichworte verarbeitet werden, sondern als natürlichsprachliche Sätze im Kontext des Satzes interpretiert werden. Dabei spielen nicht mehr nur die Inhaltswörter für den Google-Such-Algorithmus eine Rolle, sondern auch Stoppwörter wie z.B. „und“. Google reagiert damit auf die vermehrte Nutzung von Sprach-Software in Smartphones und Tablets, wie Siri oder S Voice. Dabei soll bei einer Suche wie „Wie heißt der männliche Hauptdarsteller von Titanic“ direkt auf „Leonardo DiCaprio“ verwiesen und die Frage des Nutzers so direkt beantwortet werden. Noch wird man bei einer solchen Suchanfrage jedoch auf den Film „Titanic“ und auf Seiten, die die Begriffe der Suchanfrage beinhalten verwiesen. Google geht aber noch weiter, bei einer Frage wie „wie alt ist?“, die auf die vorherige Anfrage folgt, soll der Algorithmus interpretieren können, dass auf Leonardo DiCaprio Bezug genommen wird. Noch erkennt Google solch eine Suchanfrage nicht. Komplexe Fragestellungen wie „Wo kann man Pizza essen gehen“ führen nicht zu einer Auswahl von Pizzerien in der Umgebung, dazu müssen sicher noch wesentlich mehr Daten aus Suchanfragen gesammelt werden. Sollte es aber soweit sein, wird das große Veränderungen für die Suchmaschinenoptimierung nach sich ziehen.

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